Der MV Mahlsdorf konzentriert sich hauptsächlich auf die Sportart Kartslalom, welche in den Serien Jugendkartslalom und Superkartslalom ausgetragen wird. Und auch nur diese werden ausschließlich trainiert.
Kartslalom allgemein:
Grundsätzlich gilt: Beim Kartslalom wird nicht gegeneinander gefahren wie beim Rennkartsport, sondern jeder Teilnehmer hat in Einzelfahrt einen auf Geschicklichkeit ausgelegten Pylonenparcours fehlerfrei zu durchfahren. Das bedeutet, dass nur diejenigen eine Siegchance besitzen, die konzentriert und diszipliniert zu Werke gehen.
Insgesamt werden pro Veranstaltung ein Trainingslauf und zwei Wertungsläufe durchgeführt.
Die Sportart Kartslalom wird von verschiedenen Verbänden mit unterschiedlichen Regelungen ausgerichtet. Einer dieser Verbände ist der Deutsche Motorsport Verband e.V. (DMV) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Die Jugendgruppe des MV Mahlsdorf nimmt an Veranstaltungen dieses Verbandes teil.
Der eigentliche Sinn dieser Sportart besteht darin, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, mit relativ geringem Aufwand Motorsportluft zu schnuppern.
Positiv ist zudem, dass den Teilnehmern schon früh der Umgang mit motorisierten Fahrzeugen vertraut gemacht wird und dass nur mit Disziplin und Rücksichtnahme untereinander diese Sportart ausgeübt werden kann.
Des Weiteren wird den jungen Kartfahrern vermittelt, dass der Sicherheitsaspekt an erster Stelle stehen muss. Diese Punkte sind unseres Erachtens ein wichtiger Beitrag in der Entwicklung unserer Kinder zu mehr Verantwortlichkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr.
Der Parcours: Da nur in seltenen Fällen großflächig asphaltierte Flächen zur Verfügung stehen, werden von den meisten Motorsportclubs öffentliche Plätze (z.B. Parkplätze) genutzt. Durch geeignete Absicherung und überlegtes Aufbauen der Strecke stellt diese Einschränkung in aller Regel kein Problem dar.
Der Aufbau des Parcours erfolgt durch Kunststoffpylonen und ist im Grunde dem Veranstalter freigestellt.
Ein Slalomparcours besteht aus verschiedenen aneinandergereihten Aufgaben, die durch Pylonen begrenzt sind. Die Aufgaben sind so angeordnet, dass größere Geschwindigkeiten nicht erreicht werden können.
Grundelemente, die auf einem Kartslalom-Parcours immer ihre Anwendung finden, sind:
- Das Tor
- Der “Schweizer” Slalom
- Die Spurgasse (3 bzw. 5 Pylonen aneinandergereiht)
Der Kartslalom bietet verschiedene Entfaltungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen im Motorsport. So wird zusätzlich zum Jugendkartslalom ab dem 13. Lebensjahr der Superkartslalom angeboten. Wem das nicht reicht, kann mit dem 16. Lebensjahr mit dem Autoslalom fortfahren. Des Weiteren kann man jeder Zeit, sofern die finanziellen Mittel es zulassen, in den Rennkartsport wechseln, welcher dann ja bekanntermaßen dem einen oder anderen Rennfahrer schon die Tür zu Formel- und Tourenwagenklassen geöffnet hat. Hierzu ist jedoch zu sagen, dass der Rennkartsport unglaublich hohe Kosten mitsichführt, da ist der lizenzfreie Kartslalom-Sport definitiv der finanzierbarere.
Alles in Allem versetzt diese Sportart die ganze Familie – vor allem aber die jungen Fahrer – in Staunen und Begeisterung und gibt Jungs und Mädchen den Adrenalinkick und Spaß, den andere Sportarten nicht geben können.
Winter-Überbrückung:
Die Kartslalom-Saison mit Wettkämpfen auf Landes- sowie auch auf Bundesebene ist jedoch nur auf die “Sommerzeit” begrenzt, dass heißt, zwischen November und März stehen die Karts still – das könnte man nun zu mindest annehmen.
Doch der MV Mahlsdorf ist in dieser Zeit weiterhin aktiv. So wird, wenn es das Wetter zu lässt, so lange wie nur möglich weiter trainiert und bei Wintereinbruch nimmt der Verein dann an einer Hallenbahn-Meisterschaft teil, dem “Winter-Cup“, den die Region ins Leben gerufen hat, um die Winter-Zeit zu überbrücken – bestehend aus 3 Rennen.
Der ‘MVM’ versucht, die Kartslalom-freie Zeit möglichst attraktiv zu überbrücken, sodass nebenbei auch traditionell ein Winter-Event geplant ist. Dieses fällt immer unterschiedlich aus – ob gemeinsames Bowlen, ein Spielbesuch der Berliner Eisbären oder der Besuch eines Spaßbades – wir sind bemüht, den Kindern und Jugendlichen die Winterpause so abwechslungsreich und unterhaltsam wie möglich zu gestalten und somit die “Leidenszeit” zu verkürzen.





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