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1. Lauf zur Landesmeisterschaft Berlin-Brandenburg in Seelow

Parcours in Seelow

Parcours in Seelow

Der erste Wettkampf der Saison ist immer etwas besonderes. In den letzten Jahren erlebten wir das im Rahmen des 1. Vorlaufes zur DM in Jena. Dieses Jahr konnten wir erstmals im Rahmen der LM beim MC Seelow unsere sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Unter den 9 Teilnehmern des MV Mahlsdorf war mit Michel Kerstin ein Neueinsteiger bei seinem ersten Wettkampf am Start.

Um eines gleich vorweg zu nehmen – wir haben uns gut geschlagen. Allerdings war die Fehlerquote unserer Teilnehmer recht hoch. Deshalb konnten wir uns lediglich im Mittelfeld positionieren. Ich denke das die wetterbedingt wenigen Trainingstage vor diesem ersten Wettbewerb dazu beigetragen haben. Aber es war schön, die bekannten Gesichter wiederzusehen. Das Wetter spielte dann auch noch mit und entwickelte sich von kaltem Nieselregen zu einem warmen und trockenem Tag.

Der von den Sportfreunden aus Seelow gestellte Parcours war anspruchsvoll und mit interessanten Linien gestellt. Abstände und Fahraufgaben entsprachen exakt ;-) dem Reglement – die Übergänge waren teils rund und schnell, teils sehr eng ausgelegt. So etwas macht Spaß – auch wenn beim MC Seelow lediglich nur eine Wertungsrunde gefahren wird.

Bereits beim Ablaufen in der Wettkampfvorbereitung fiel auf das es bei der sehr schnell gestalteten Zieldurchfahrt fast unmöglich sein würde, in der anschließenden lediglich 4 Meter langen Bremsgasse zum stehen zu kommen. Es gab 2 Lösungen für das Problem:

  1. Noch während der Wertungsrunde vor der Zieldurchfahrt die Geschwindigkeit zu reduzieren (welcher Motorsportler macht so was gern ? ).
  2. Nach Zieldurchfahrt das Kart in der Zielgasse seitlich ausbrechen lassen (nicht schön aber effektiv).
  3. Diverse unterschiedlich abgestufte Kombinationen von 1. und 2.

Während des Wettkampfes konnten wir in den Altersklassen 1 und 2 eher Variante 1 beobachten – ab AK 3 tendierten die Teilnehmer in der Mehrzahl zu Variante 2.

Die Ablauforganisation mit Trennung von Start- und Zielgasse führte zu Wechselpausen (Kart 1 in die Zielgasse bis Kart 2 auf dem Parcours) von mindestens 20 Sekunden. Bei 99 Startern macht das für den ersten Lauf (99*20*2 – da mit Proberunde) 3960 Sekunden = 66 Minuten und für den zweiten Lauf 33 Minuten – das bedeutet eine Verzögerung von über eineinhalb Stunden gegenüber der Ablauforganisation mit einer Start- und Zieldurchfahrt.

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